Die plastische, nicht elastische Kautschukmasse wird mit verschiedenen Stoffen durchmischt, dadurch wird die Masse durch Wärmeeinwirkung vernetzbar. Die Vernetzung (Vulkanisation), die dem Material seine bleibende Gummi-Elastizität gibt, ist ein chemischer Prozess, in dessen Verlauf sich die Kautschukmolekülketten untereinander verknüpfen.

Durch erneute Wärmeeinwirkung ist das Material nicht wieder umformbar. Die wichtigsten Merkmale der Elastomere sind ihre Dehnungs- und Rückfederungseigenschaften, die auch bei thermischer und mechanischer Langzeitbeanspruchung bestehen bleiben. Die elastischen Eigenschaften bleiben über einen weiten Temperaturbereich erhalten.

Elastomere sind wie alle organisch-chemischen Werkstoffe nicht uneingeschränkt nutzbar. Äußere Einflüsse wie z. B. unterschiedliche Medien, Sauerstoff oder Ozon wie auch Druck oder Temperatur verändern die Materialeigenschaften und somit das Dichtverhalten. Elastomere können quellen, schrumpfen, verhärten, rissig werden oder gar brechen.

Da die wesentlichen Eigenschaften durch die Kautschuksorte bestimmt wird, werden die Synthese-Kautschuke nach der Kautschuksorte unterschieden.

Basiskautschuk

Kurzzeichen

Handelsnamen (Auswahl)

Acrylnitril-Butadien-Kautschuk

NBR

Perbunan®, Europrene N®, Krynac®

Fluorkautschuk

FPM / FKM

Viton®, Dai-El®, Tecnoflon®

Silikonkautschuk

VMQ

Elastosil®, Silopren®

Etyhlen-Propylen-(Dien-)Kautschuk

EPM, EPDM

Buna EP®, Dutral®, Nordel®

Polyester Urethan

AU/PU

Adiprene C®, Desmopan®, Estane®, Vulkollan®

Elastomer Werkstoffe

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